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Worauf Sie beim Kauf und Verkauf einer Immobilie achten sollten 

10 Punkte die entscheidend sind

Eine Immobilie zu kaufen oder zu verkaufen ist nichts, was Sie jeden Tag tun. Sie haben sicher hohe Anforderungen an ein neues Eigenheim oder ein Renditeobjekt. Als Verkäufer möchten Sie Ihr Haus nicht unter Wert verkaufen oder an einen zahlungsunfähigen Käufer geraten. Was den Verkauf und die Übergabe der Immobilie betrifft, ist es wichtig, dass Verkäufer und Käufer für Transparenz sorgen.

Aufgrund der komplexen Gesetzeslage beim Immobilienverkauf, ist das Hinzuziehen eines Notars mittlerweile verpflichtend. Nichtsdestotrotz sollten selber einige Dinge beachten, wollen Sie eine Immobilie verkaufen oder kaufen.


1. Die Unterlagen für den Verkauf

Der erste Schritt für den Verkauf einer Immobilie ist das Zusammenstellen aller wichtigen Unterlagen. Sie sollten sich den Energieausweis, den Grundriss des Hauses, Fotos von der Immobilie von außen und innen, einen Grundbuchauszug und den Gebäudeversicherungsschein für den Verkauf bereitlegen. Möchten Sie eine Eigentumswohnung verkaufen kommen gegebenenfalls noch die Teilungserklärung und Protokolle von Eigentümerversammlungen hinzu.


2. Den Wert der Immobilie ermitteln

Als Verkäufer einer Immobilie können Sie den Preis bestimmen. Gänzlich frei sind Sie bei dieser Entscheidung aber nicht. Mit einem zu niedrig angesetzten Preis verzichten Sie freiwillig auf einen Teil des Erlöses und das wäre ziemlich schade. Haben Sie aber einen zu hohen Preis im Visier, dann brauchen Sie sich nicht wundern, wenn potenzielle Käufer ausbleiben. Makler kennen sich, da sie bereits mit mehreren Immobilien zu tun hatten, sehr gut mit dem Wert von Immobilien aus.

Wenn Sie mit einem Makler in Krefeld zusammenarbeiten möchten, könnte dieser ihnen die passende Preisspanne verraten. Gerne hilft Ihnen Vester Immobilien beim Verkauf Ihrer Immobilie.

 

3. Die Immobilie genau prüfen

Haben Sie eine bestimmte Immobilie zum Kauf besichtigt und möchten sie auch kaufen, sollten Sie sich die vom Verkäufer bereitgestellten Unterlagen genaustens ansehen. Schauen Sie sich zum Beispiel den Energieausweis des Hauses an. Dieser gibt Auskunft darüber, ob das Haus viel Strom verbraucht oder relativ wenig. Darüber hinaus sollten Sie sich darüber im Klaren sein, ob eine Belastung durch eine Grundschuld besteht oder Lasten und Beschränkungen vorliegen. Sie müssen feststellen, ob Sie der einzige Eigentümer der Immobilie werden oder ob es Miteigentümer gibt. Auch die Frage, ob das Haus unter Denkmalschutz steht oder bald unter Denkmalschutz gestellt werden kann, sollte Sie als Käufer einer Immobilie interessieren. 

 

4. Einen Notar aufsuchen

Der Immobilienvertrag muss einem Notar vorgelegt werden. Das ist in Deutschland Pflicht und stellt eine sinnvolle Regelung dar. Der Notar stellt fest, ob der Vertrag aus juristischer Perspektive korrekt ist. Dazu prüft er die Dokumente auf ihre Vollständigkeit und auf ihre Echtheit sowie Gültigkeit. Darüber hinaus kontrolliert er, ob die Zahlung erfolgt ist. Nach Unterzeichnung des Immobilienkaufvertrages sorgt der Notar dafür, dass der neue Eigentümer in das Grundbuch eingetragen wird.

Der Notar kümmert sich um alle Formalitäten und achtet darauf, dass alle Gesetze und Vorschriften eingehalten werden. Anders als es bei einem Anwalt der Fall ist, schlägt sich der Notar jedoch nicht auf eine Seite. Er wägt die Interesse auf Seiten des Verkäufers und des Käufers ab un versucht beide Parteien zufrieden zu stimmen. 

 

5. Finanzierungsbestätigung einholen

Wie die Bonität der Vertragspartner aussieht und ob der Preis zu hoch ausfällt oder zu niedrig, das sind Fragen, die der Notar sich hierbei nicht stellt. Sie sollten als Verkäufer daher selbst prüfen, ob der Käufer tatsächlich zahlungsfähig ist. Am besten lassen Sie sich eine Finanzierungsbestätigung der Bank vorzeigen.

 

6. Fördermöglichkeiten für den Erwerb einer Immobilie

Die wenigsten Menschen können sich eine Immobilie komplett aus eigener Tasche finanzieren. Um herauszufinden, wie viel Geld Sie tatsächlich brauchen, dürfen Sie nicht nur auf den Kaufpreis achten. Zusätzlich kommen etwa 10% an zusätzlichen Kosten für den Notar, den Makler, das Grundbuchamt und die Grunderwerbssteuer auf Sie zu. Die KfW bietet Kredite zu niedrigen Zinsen an. Dazu kann das Wohnraumförderungsgesetz greifen, wenn Sie eher einkommensschwach sind oder viele Kinder haben. Die Absetzung für Abnutzung (AfA) ist dann für Sie interessant, wenn Sie die Immobile kaufen, um sie zu vermieten. 

 

7. Mängel am Haus frühzeitig entdecken

Kommen nach dem abgeschlossenen Kaufvertrag Mängel am Haus zum Vorschein, die nicht bekannt waren, gibt es Probleme, und zwar für beide Seiten. Käufer müssen wissen, dass sie nur die Mängel hinnehmen müssen, die bei der Besichtigung vorhanden waren. Hat der Verkäufer Mängel verschwiegen, um die Immobilie zu dem gleichen Preis verkaufen zu können, haftet dieser für sie. Um es nicht so weit kommen zu lassen und Mängel nicht zu übersehen, sollten Sie bei einem Besichtigungstermin einen Bausachverständigen zur Hilfe holen.

 

8. Vermietete Immobile verkaufen

Wenn eine Immobilie bis zum Verkauf vermietet wurde, kann das, sofern der neue Eigentümer nichts anderes damit vorhat, so weiterlaufen. Alle Rechte und Pflichten, die der Vorbesitzer hatte, gehen automatisch auf den neuen Haus- beziehungsweise- Wohnungseigentümer über. Die Mieter können also weiterhin im Haus wohnen. Damit alles reibungslos funktioniert, muss der Verkäufer die Mieter fragen, ob er die Kaution an den neuen Eigentümer weitergeben darf. Bei Problemen diesbezüglich haftet immer der Vermieter. 

 

9. Belastungen der Immobilie vermeiden

Vor dem Verkauf einer Immobilie sollten sowohl der Verkäufer als auch der Käufer einen genauen Blick in das Grundbuch werfen. Dort sind alle Belastungen aufgelistet. Dazu gehören Informationen zum Eigentümer, seine Rechte und Pflichten sowie Schulden und Hypotheken. Die Rechte, Pflichten und Schulden beziehungsweise Hypothek sollten beim Wechsel des Immobilieneigentümers gelöscht werden. Diese sind im Grundbuch in Abteilung II und Abteilung II aufgelistet.

 

10. Die Grunderwerbssteuer senken

Oftmals wird nicht nur die Immobilie selbst verkauft. Auch sogenannte bewegliche Gegenstände, wie eine Einbauküche, Schränke, Sofas und andere Möbelstücke, werden gegen einen Aufpreis dem Käufer überlassen. Wenn Sie der Käufer sind und Mobiliar beziehungsweise die Einbauküche übernehmen wollen, können Sie das mit dem Immobilienkaufvertrag tun. Dann wird aber Grunderwerbssteuer auf diese beweglichen Gegenstände berechnet.

Es ist jedoch möglich, den Kauf der Gegenstände in einem separaten Vertrag abzuwickeln. Auf diese Weise können Sie geringfügig an Grunderwerbssteuer sparen. Die beweglichen Gegenstände sollten nicht alle unter einen Preis fallen, sondern einzeln über einen Preis verfügen. Sind Sie der Vermieter sollten Sie die angemessene Einzelpreise für die Gegenstände wählen. Die Verkaufspreise werden nämlich auch vom Finanzamt geprüft und bei einem übertriebenen Ausmaß sanktioniert. 

Egal ob Sie eine Immobilie verkaufen oder kaufen wollen. Wenn Sie die hier aufgelistete Dinge beachten, werden Sie mit höherer Wahrscheinlichkeit keine bösen Überraschungen erwarten. Gerne helfen wir Ihnen aber auch beim Verkauf Ihrer Immobilie. Lassen Sie sich jetzt kostenfrei & unverbindlich von uns beraten. Kontakt

Bildquelle: Fotolia © Reicher 

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